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WSIS-Treffen am 6.-7. März 2004 in Berlin

22.02.2004: Auswertung der ersten und Strategie für zweite Phase des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft sind Themen.

Das Treffen findet zweitägig statt: Beginn: Samstag 6. März, um 17 Uhr Ende: Sonntag, 7.März, am frühen Nachmittag. Ort: Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin Rosenthaler Str. 40/41, Hackesche Höfe, Vorderhaus, 5. Stock. S-Bahn Hackescher Markt

vorläufige Tagesordnung

Samstag, 6. März

17:00 Begrüßung 17:15 gegebenenfalls Vorstellungsrunde 17:30 Teilnehmer berichten vom WSIS in Genf 18:30 Bericht von der 1. Sitzung des WSIS-Büros in Tunis (Robert Guerra, Privaterra, Kanada) 19:00 Erläuterung des aktuellen offiziellen WSIS-Prozesses von jetzt bis zum Gipfel in Tunis (Ralf Bendrath) 19:30 Vernetzung über den WSIS hinaus - national und international (Diskussion mit Impulsreferat von Arne Hinz) 20:00 Imbiss 20:30 informelle Diskussion

Sonntag, 7.März

10:30 Erwartungen der Teilnehmer an die Entwicklung des "WSIS zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreises" (Diskussion mit Impulsreferat von Olga Drossou) 14:00 Bericht über die Aktivitäten des Internet Governance Caucus (Diskussion mit Impulsreferat von Jeanette Hofmann) 15:00 Vorbesprechung des Treffens mit der Bundesregierung zum Thema " UN ICT Task Force / Internet Governance" (11.März) 16:00 Ende

Einladung

Lieber Koordinationskreis, liebe Interessierte,

der erste Teil des WSIS ist vorbei, die Vorbereitungen für WSIS2 laufen an, das neue Jahr hat begonnen...

Nun stellt sich die Frage, in welcher Form und in welcher Richtung der Koordinierungskreis weiterarbeiten soll und wie weitere Interessierte eingebunden werden können.

Die Mitglieder des deutschen WSIS Koordinationskreises gehörten zu den aktivsten zivilgesellschaftlichen Akteuren während des fast zweijährigen WSIS Vorbereitungsprozesses.

Seit Sommer 2002 haben sich in diesem Kreis VertreterInnen deutscher Nichtregierungsorganisationen, WissenschaftlerInnen, MedienaktivistInnen etc. vernetzt, regelmäßig getroffen, und Interventionen in den WSIS Prozess koordiniert.

Mitglieder des Kreises

  • waren beteiligt an der Erstellung der "Charta der Bürgerrechte für eine nachhaltige Wissensgesellschaft",
  • erarbeiteten Stellungnahmen für die Bundesregierung,
  • beteiligten sich an den internationalen zivilgesellschaftlichen Arbeitsgruppen zum WSIS, und
  • organisierten Neben- und Alternativveranstaltungen zum Gipfel.

Auf nationaler Ebene hat der Koordinierungskreis Kommunikationsstrukturen mit der Bundesregierung etabliert. Auf internationaler Ebene ist er in die zivilgesellschaftlichen Netzwerke mit Interesse am WSIS bzw. der Gestaltung der Wissensgesellschaft eingebunden.

Über diese "Infrastruktur" können interessierten Personen und NGOs in Deutschland Informationen erhalten und ihre Interessen vertreten. Diesen Prozess anzustoßen, ist wesentliches Anliegen des Treffens am 6.-7. März.

Jetzt, zu Beginn der Vorbereitungen für den zweiten Teil des WSIS im Jahr 2005 in Tunis bestehen für die Zivilgesellschaft die besten Chancen, die Agenda der zweiten Gipfelphase zu beeinflussen.

Bei unserer Diskussion sollen die nationalen Entwicklungen, die die Informations- bzw. Wissensgesellschaft betreffen, ebenso zur Sprache kommen, wie die internationalen Entwicklungen.

Die vorläufige Tagesordnung (s.u.) sieht zu beginn des Treffen mehrere Kurzreferate vor, die alle Teilnehmer auf einen einheitliche Informationsstand bringen sollen. Im weiteren Verlauf ist viel Zeit für Diskussion vorgesehen, damit vor allem neue Interessierte ihre Interessen formulieren können.

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